Der Dänisch-Schwedische Farmhund

Seit Langem auf den Farmen in Dänemark und Schweden bekannt, ist der Dansky in Deutschland eine noch recht unbekannte Rasse. Meistens werden unsere Hunde für Jack Russel Terrier gehalten. Doch mit einem Terrier hat der Danish-Swedish Farmdog nur wenig gemein, obwohl beide Rassen sich äußerlich sehr ähneln. Äußerlich soll der Dansky überwiegend weiß sein, Abzeichen von verschiedenen Farben, Größen und Kombinationen sind erlaubt, (schwarz, loh, braun und verschiedene Falbtöne). Auch Tüpfelungen kommen vor.
Seine Schulterhöhe liegt bei 32 bis 37cm.

Eine sehr robuste und gesunde Rasse ist der Dansky, wachsam und leicht zu erziehen. Es gibt kaum etwas, was dieser arbeitswillige Hund nicht kann.
Er hat einen großen "will to please" und möchte es seiner Familie gern recht machen und ihr gefallen. Im Vergleich zu Terriern verzeiht der Dansky Erziehungsfehler leicht und fordert sein Herrchen und Frauchen nicht heraus. Er erwartet hingegen, dass Herrchen und Frauchen sich "kümmern" und Stellung beziehen (sei es das Klingeln an der Tür, sei es der entgegen kommende pöbelnde Hund: wenn der Dansky weiß, er braucht sich nicht kümmern, im Zweifelsfalle tut das immer der Mensch, dann hält der Dansky sich gern zurück).

Der Dansky ist bewegungsfreudig ohne dabei zu viel Bewegungsdrang zu zeigen: er ist sehr hoftreu und neigt nicht zum Streunen. Lange Wanderungen an der Seite seiner Familie genießt er ebenso, wie sich an verregneten kalten Tagen vor dem Kamin oder auf dem Sofa einzurollen. Für den Hundesport ist der Dansky sehr geeignet. Er rennt gern und springt gern, Agility lieben unsere Hunde sehr. Ebenso laufen sie kürzere Strecken gern am Fahrrad. Bei längeren Strecken fahren sie gern vornehm im Fahrradkorb mit.

Der Dansky ist ein lustiger Begleiter und sehr lebensfroh, im Umgang mit Kindern wird er gern zum kleinen Kasper und macht allerlei Unsinn und Spielerei mit. Seinen Menschen gegenüber ist der Danski sehr loyal.

Wer einen Hund sucht, der freudig jeden Besucher empfängt, als wäre es ein lieber alter Freund, der ist mit dem Dansky nicht so gut bedient: ihm bekannte Menschen, die er einmal liebgewonnen hat (das kann auch recht schnell gehen), werden freudig begrüßt und solchen Menschen fordert der Hund gern ausgiebige Streicheleinheiten und Kuscheleien ab. Fremden gegenüber ist der Dansky allerdings typischerweise zunächst reserviert bis skeptisch. Die Hunde sind zwar sehr offen und neugierig, aber Fremde müssen sich das Vertrauen der Hunde erst einmal verdienen. Zu Aggressionen neigt der Dansky hingegen nicht. Wen er nicht mag oder wen er nicht kennt, dem geht er aus dem Wege.

Die eigenen Familienmitglieder liebt der Dansky abgöttisch und ist überaus kinderlieb. Erst recht, wenn er als Welpe mit Kindern aufwachsen durfte. Wichtig ist, wie bei jedem anderen Hund, dass auch die Kinder den Umgang mit dem Hund lernen: der Dansky ist zwar klein, aber auch er kann zupacken und muss sich, nur weil er klein ist, nicht alles gefallen lassen.

Die Sache mit dem Jagdtrieb: auch der Dänisch-Schwedische Hofhund ist ein Hund mit Jagdtrieb, er ist eben ein Hund. Der Dansky ist zwar nicht gerade ein Windhund, kann aber irre schnell rennen und wenn der Hase vor seiner Nase um die Ecke flitzt, liegt das Hinterherhetzen nahe. Demgegenüber steht die gute Gehorsamsbereitschaft des Danskys, weshalb der Jagdtrieb mit Erziehung, Beziehung und Bindung zum Menschen gut in geordnete Bahnen zu lenken ist.

Der Dansky ist sehr kompatibel mit anderen Tieren. Nicht umsonst ist er ein Hofhund. Fremde Katzen hingegen werden gern aus dem eigenen Garten verjagt und unsere Greetje hat uns auch schon mal einen kleinen Spatz apportiert... Die eigenen Tiere wie Katzen, Kaninchen, Hühner und kleine Lämmer werden nicht angerührt, sie gehören zur Familie und werden vom Dansky entsprechend behandelt.

Für uns ist der Dansky ein ganz toller Hund, aber auch er hat seine Besonderheiten und ist ein Hund, der Bedürfnisse hat und erzogen werden will.

Einige Literaturempfehlungen und

Links zum Reinschauen und zur Hundeerziehung


Buchempfehlungen:

Emotionen bei Hunden sehen lernen: Eine Bluckschule - Katja Krauss, Gabi Maue

Wenn Hunde uns vertrauen - Anne Krüger-Degener
Wenn Hunde lachen - Anne Krüger-Degener

Fichtlmeiers Hundeschule, Grunderziehung für Welpen - Anton Fichtlmeier

Vom Welpen zum Familienhund mit Natural Dogmanship - Jan Nijboer
Hunde verstehen - Jan Nijboer

Stressfrei ins Hundeleben: Das Welpenprogramm - Leslie McDevitt


Links
hwww.hundetrainer-stevekaye.de
www.natural-dogmanship.de
www.anne-krüger-degener.com
meintraumhund.de
www.fichtlmeier.de
teamcanin.com